Influencer #2
Aus aktuellem Anlass gibts hier einen zweiten Teil zum Theman Influencer. Hier gehts zu meinem ersten Influencer-Beitrag: Influencer – und solche, die es werden möchten.
Momentan hört man immer wieder von Influencern die meinen, Sie könnten sich alles erlauben oder dass Sie irgendwelche Privilegien den anderen Mitmenschen gegenüber haben. Wie verschiedene Beispiele zeigen, ist dem nicht immer so.
Ich vertrete ja die Meinung, dass eine Kooperation mit einem oder mehreren Influencern keine schlechte Sache ist. Ist ja auch nichts neues: Früher waren das “Markenbotschafter”, welche sich für eine Marke eingesetzt haben. Aber ich denke, dass man sich wohl überlegen sollte, mit wem man zusammenarbeiten möchte.
Als ich heute die News durchgelesen habe, musste ich zuerst schmunzeln. Naja, ich gebs zu, es ging sehr schnell bis ich mir dachte “ok, wieder ein “Influencer” der meint, ohne Social Push und vor allem “ohne Influencer” geht heute gar nichts mehr. Tja, falsch gedacht.
Hier der Artikel bei Watson.ch
Eigentlich ist es ja so, dass er einfach eine Absage bekommen hat. Tja, wird sicher nicht die erste und definitiv nicht die letzte gewesen sein. Hier kann man sich erwachsen verhalten oder halt eben wie ein Kind. Anstatt es einfach auf sich beruhen zu lassen, muss man sich natürlich öffentlich auskotzen und sich in einem ungefähr 15-minütigen Clip darüber aufregen, dass man ach so schlecht behandelt wurde und dass der Clubbetreiber ach so arrogant sei. Echt jetzt? Sorry, dem wird vermutlich das Gesicht des Influencers einfach nicht gepasst haben oder hat sich den einen oder anderen Clip von Ihm bei Youtube angesehen und sich gedacht haben “ne danke, den brauchen wir hier nicht”. Sein gutes Recht. Ja, ich habe mir den ganzen “Ich rege mich hier auf weil ich bin Influencer”-Clip angesehen und hätte am liebsten nach 2 Minuten schon abgeschaltet. Ich frage mich einfach, wer folgt so einem Typen? Ist es wie mit vielem anderen wo ich mich frage, ist der Designer der Dumme oder die Leute, die es kaufen? In diesem Sinne: Ist er der Idiot, weil er so viel Schrott labert oder sind es die Zuhörer/Zuschauer, die ihm zusehen und zuhören? Oder aber ist es der Geschäftsmann, der eine Kooperation mit so einem Influencer eingeht?
Ich meine, es nervt mich jetzt eigentlich am meisten, dass ich seinen Namen respektiver seinen Namen in den Sozialen Netzwerken kenne. Er hat also erreicht, was er wollte – auch wenn ich nie eine Kooperation mit Ihm eingehen würde.